02 Juli 1298 -
Tod Adolf von Nassau in Schlacht bei Göllheim
Seine Widersacher, der Mainzer Erzbischof Gerhard II. von Eppstein, der Herzog
von Sachsen und der Brandenburger Markgrafen führten im Juni 1298 ein
Gerichtsverfahren gegen den König durch, indem man ihn wegen fortgesetztem
Landfriedenbruchs in Thüringen und des Bruches der Versprechungen an den
Mainzer Erzbischof seines Amtes für unwürdig und seiner Königswürde für
verlustig erklärte. Im Anschluss an die Absetzung wurde Albrecht von Österreich
zum neuen König gewählt.

Die
Durchsetzung des Absetzungsbeschlusses erfolgte quasi auf dem Schlachtfeld. Am
2. Juli 1298 trafen die Heere Adolfs und Albrechts in der Schlacht bei Göllheim
(nahe Donnerberg) aufeinander. Nach heftigem von 6 Stunden fiel Adolf zusammen
mit seinem Bannerträger und einigen Getreuen. Daraufhin wandte sich sein Heer
zur Flucht und löste sich auf.
Wir sehen
den Reiterkampf in der Mitte mit dem stürzenden Bannerträger und dem hinter ihm
fallenden Herrscher. Rechts und links zögern noch die Fußer.
Die Figuren sind wieder einmal aus dem Zinnsarg zusammengestellt und somit von verschiedensten Offizin.
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