1930 - Waldarbeiter
Schon seit dem Begin des 18. Jahrhunderts wurde in der preußischen Forstverwaltung der nachhaltige Waldbau gelehrt. Es ist keine Erfindung unserer Tage. Sie besagt im Kern: Man kann nur so viel an Holz einschlagen wie auch nachwächst, was man entsprechend berechnen kann. Schlägt man langfristig mehr ein, steht man eigens Tages vor einer Wiese. Unter dieser Prämisse kann der Wald auch genutzt werden und das Holz ist in vielfältiger Weise ein Rohstoff.Hier sehen wir die Waldarbeiter beim Fällen eines Baumes damals noch mit der großen Handsäge. Ein anderer entastet den gefällten Baum und ein weiterer zieht die Stämme mit einem Rückepferd, meist Holsteiner oder Belgier, zu einem Sammelplatz. Ein Gespann steht auch schon beriet für den Abtransport ins Sägewerk. Der Förster kommt zur Aufsicht, kämpft aber noch mit aufsässigen Füchsen. Im Hintergrund beäugt ein Sprung Rehe die Arbeiten.
Die schöne Gruppe erstand ich beiden Eschweger Zinnfiguren, die sie Janitz übernahmen. Natürlich steht alles etwas gedrängter. Rehwild blieb kaum so nahe bei den lärmenden Waldarbeitern.




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