Montag, 2. Oktober 2017




Kreuzzug und höfisches Leben

 

Engelhard von Brömser folgte dem Aufruf zum dritten Kreuzzug (1189-1192), währenddessen er in maurische Gefangenschaft geriet und  nach Nordafrika verschleppt wurde. In seiner Verzweiflung gelobte er, bei seiner Rückkehr eine Kirche in seiner Heimatstadt Rüdesheim zu bauen und der Pfarrei Weinberge zu stiften. Als er schließlich nach mehrjähriger Gefangenschaft frei kam, weil sich wundersamer Weise eine Feile fand, die Ketten zu lösen, erfüllte er sein Gelübte und so gibt es heute das Bischöfliche Weingut Rüdesheim  (vielleicht hat er es auch nur vergrößert) und die Kapelle St. Jakobus.

Wie sehen wie hier im Vordergrund das fröhliche höfische Leben in Rüdesheim , während der Brömser im Heiligen Land schließlich in den Kämpfen unterliegt. Wir erkennen ihn an seinem schwarzen Schild mit den silbernen Linien unter einem silbernen Schildhaupt. 

Ohne Mail und Handy bekam man lange Monate bis gar keine Nachrichten von den Liebsten  – so lief das Leben in recht gegensätzlichen Bahnen.

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