Samstag, 7. März 2020


1814 - Goethe im Brentano Haus oder schon wieder woanders?!




Bei der Menge seines Nachlasses und der Orte seiner Anwesenheit muss er eigentlich mehrere Leben gehabt haben… 

So hielt sich Goethe vom 01. Bis 08. September 1814 im Brentano Haus in Winkel auf. Es ist in der Zeit ein wichtiger Begegnungsort der Gesellschaft und vor allem der Rheinromantiker. Geschickt setzte man auch Goethe als den Leuchtstern seiner Zeit ein, um so den Salon noch mehr aufzuwerten. Unter regem Briefwechsel zwischen Bettine von Arnim und ihm darf man sich aber nicht die Intensität heutigen Mailverkehrs vorstellen, alleine die Transportzeit war erheblich länger. Goethe soll als Gast nicht einfach gewesen sein, tat viel auf den Teller ohne es zu essen und trank. 

Wir sehen ihn hier bei einem kleinen Hauskonzert in dem Salon beiwohnen. Links geht es in sein Arbeitszimmer, in dem er auch geschrieben haben soll. Davor liegt sein Schlafzimmer.

Daneben sitzt er im Morgenrock (ich habe einen grünen gewählt, die Literatur spricht von einem weißen), wie er oft bei den von Arnims morgens besonders im Laubengang herumgewandelt sein soll, und diktiert seinem Diener Stadelmann, der hier auch als Sekretär tätig ist. Goethe begrüßt offen-sichtlich Post aus Weimar.


Ob Goethe auch mit Faust und Mephisto noch umher zog?

Des Weiteren sehen wir ihn in einem typischen Gehrock seiner Zeit, wie wir ihn von vielen Bildern kennen. 

   

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