Sonntag, 19. Januar 2014


Abt Ruthard schreibt seine Notizen über die Klostergründung

Abt Ruthard war der erste Abt des Klosters Eberbach. 56 Äbte sollten ihm bis zu dessen Auflösung im Jahre 1803 in Folge der durch Napoleon angestoßenen Säkulari-sation nachfolgen. Am 12. Februar 1136 kam der von Bernhard von Clairvaux entsandte Gründungs-konvent mit ihm als Abt und 12 Mönchen in das Kisselbachtal. Er zog in bescheidene Vorgängerbauten ein. 

Seine zügige Grundlagenarbeit  führte dazu, dass schon wenige Jahre später 60 Mönche das Kloster bevölkerten. Mit dieser Basis war man nach den Statuten befähigt Tochterklöster zu gründen  Unter seiner Amtsführung gründete man Schönau im  Odenwald (1142), Otterberg in der Pfalz (1144/45), und Hocht bei Lüttich (1155).

Abt Ruthard legte den Grundstock für eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Gründungen des Ordens. Er leitete das Kloster bis 1157.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen