Sonntag, 19. Januar 2014


Adalbert I und Bernhard von Clairvaux gründen Kloster Eberbach  
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In der waldreichen Gegend nördlich Hattenheim war 1131 durch Adalbert I von Saarbrücken initiiert eine Ansiedlung der  Augustiner-Chorherren erfolgt. Das Kloster ging ein und wurde an die Benediktiner von Johannesberg  übergeben. Wegen „Zuchtlosigkeit“ vertrieb Adalbert I sie hier,  kaufte als Erzbischof von Mainz den Grund und lud Bernhard von Clairvaux ein, hier ein Kloster des Zisterzienser-Ordens zu gründen; dieser Orden erfuhr zu der Zeit wegen seiner strengen Lebensführung den größten Zulauf an Mönchen und Laienbrüdern. 1135 ritt er mit ihm zusammen in den Klosterbereich, was von Mainz aus ein guter Tagesritt gewesen sein mag. 
Wir sehen hier den etwas  pompöser ausgestatteten Erzbischof und neben ihm den schlichteren Abt Bernhard. Sie werden begleitet von ein paar Zisterziensermönchen und auch einem Bannerträger des Erzbischofs, der die hohe Würde signalisiert. Ein Mönch rezitiert aus der Bibel, als plötzlich ein Eber zu sehen ist, der vor dem Kisselbach steht, sofort sink der Anführer der Gruppe ergriffen auf die Knie. Reh und Hase schauen interessiert zu.

So fand sich der Name Kloster Eberbach, sagt die Legende.

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