Mittwoch, 25. März 2026

1820 – Rheinromantik – William Turner



Der britische Maler Joseph Mallord William Turner (23.4.1775–19.12.1851) begann seine Laufbahn mit 12 Jahren wie viele andere mit Kopien berühmter Meister, aber auch ersten Landschaftsbildern um Brentford und London. Eine Ausbildung als Architekturzeichner an der Royal Acadamy und einer informellen Akademie für Aquarellmalerei war eine gute Basis der weiteren Karriere. Im November 1799 wurde Turner zum Associate Member der Royal Academy gewählt, die Aufnahme als Vollmitglied erfolgte im Februar 1802. Seine Maltechnik wird von manchen als Vorläufer des Impressionismus und der Abstrakten Kunst beurteilt, auch wenn es vornehmlich Landschafts- und Historienbilder waren. 

Im August 1817 unternahm er eine Reise durch das Mittelrheintal. Den offiziellen Unterlagen nach hat er auf der linksrheinischen Seite von Köln bis nach Bingen eine Fülle von Skizzen angefertigt, die er später dann zuhause zu Gemälden umsetzte. Er gilt damit als Initiator der Rheinromantik, die viel Briten veranlasste, den Rhein zu besuchen.

Leider hat er die Skizzen des Rheinufers zwischen Walluf und Eltville nicht zu Gemälden verarbeite; so ist diese Station in der Literatur auch nicht erwähnt, obwohl wir sehen, wie ihn einige dabei beobachteten. 
    

 





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