1866 – Die Reichseiniger
Die Figur
ist gekennzeichnet mit 20 WH 13, das heißt Wolfgang Hodapp, vermutlich 2013
geschaffen. Links steht klein Otto und rechts RH.
Über alle Geschichtsepochen gibt es kulturhistorische Zinnfiguren mit höchster Detailtreue; zumeist 30mm hoch und nahezu zweidimensional. Eine große Anzahl von vollplastischen Figuren bereichert die Auswahl. Die Figuren reizvoll bemalt und in ein realistisches Umfeld gestellt, lassen in hervorragender Weise Geschichte lebendig werden. Die Geschichte des Rheingaus möchte ich plastisch werden lassen. Aber gerne zeige ich auch andere interessante Darstellungen von Sammlerfreunden.
1866 – Die Reichseiniger
Die Figur
ist gekennzeichnet mit 20 WH 13, das heißt Wolfgang Hodapp, vermutlich 2013
geschaffen. Links steht klein Otto und rechts RH.
1400 – Der Adel bei der Falkenjagd
Der Adel
im vorderen Rheingau wird sich sicherlich auch hin und wieder bei Falkenjagden in
der damals noch waldreicheren Rheinniederung vergnügt haben. Die Figuren
stammen dem Fußbrett nach von Rudolf Grünewald (RG) und wurden von Karl
Heinrichs (KH) graviert, auch wenn ich sie im Katalog gesehen habe.
1900 – Vor der Kaserne, vor dem großen Tor
…
Ich habe es 2014 schon einmal mit 30mm-Figuren von Grünewald dargestellt. Hier sind es 80mm-Figuren. Der Liebhaber ist ein Unteroffizier des Füsilier-Regiment „von Gersdorff“ (Kurhessisches) Nr. 80. 1821 hatte der Kurfürsten Wilhelm II. es mit der Bezeichnung Leib-Garde-Regiment aus den Regimentern Leib-Grenadier-Garde und Garde-Grenadiere gebildet. 1849 war das II. Bataillon in Dänemark eingesetzt. Nach der Annexion Kurhessens wurde es in die preußische Armee übernommen, personell ergänzt und neu benannt. Zur Erinnerung an den 1870 während des Krieges gegen Frankreich in der Schlacht bei Sedan gefallenen Generalleutnant Hermann von Gersdorff wurde der Regimentsname ergänzt. 1902 kam dann der auch der landsmannschaftliche Bezug hinzu.
Ein Denkmal vor der ehemaligen Kaserne, heute Europaviertel, erinnert an die Gefallenen des Krieges 1870/71 bei Weißenburg, Wörth, Sedan und vor Paris.
1845 –
Der Bücherwurm
Ich habe
hier einmal die rechte Seite des Bücherwurms gewählt, die in den Gemälden nicht
gezeigt wird.
908 – Ungarneinfall in Hessen
1870 -
Gasthof "Zum grünen Wald"
1630 – Graf von Tilly (*02.1759, † 30.04.1632)
Der aus
einem niederländischen Adelsgeschlecht stammende Johann T'Serclaes Graf von
Tilly war einer der wichtigsten Heerführer der katholischen Liga und der
kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Kriegs.
Er hatte
offensichtlich das Kriegshandwerk unter dem spanischen Feldherren Alessandro
Farnese gut gelernt. Ab 1598 stand er in kaiserlichen Diensten und brachte es
schnell bis zum Generalleutnant (1610). Im Dreißigjährigen Krieg war er an
wesentlichen Schlachten beteiligt, wie z.B. am Weißen Berg (1620), Wimpfen und
die Eroberungen von Heidelberg und Mannheim (1621), Stadtlohn (1621), Luther am
Barenberge (1625). 1630 erfolgte nach der Absetzung Wallensteins, die Übernahme
des Kommandos über die kaiserlichen Truppen.1630 eroberte er Magdeburg,
infolgedessen es zu dem schlimmsten Massaker kam. 1631 verlor er gegen Gustav
Adolf von Schweden bei Breitenfeld. In der Schlacht am Lech wurde Tilly
verwundet und starb infolge des Wundstarrkrampfes in Ingolstadt.
GORILLAS our friends for EVER
Im Osten Afrikas leben noch 1.000 Berggorillas. Der Hersteller Dieter Beller unterstützt mit einer Aktion die Kampagne "GORILLAS our friends FOREVER", um den Lebensraum dieser faszinierenden Tiere zu erhalten. Alle Erlöse dieser Aktion von vielen unterstützenden Organisationen und Personen fließen ohne Abstriche direkt zu. Dazu hat Sascha Lunyakov eine schöne Gruppe um den 2002 verstorbenen legendären Silberrücken Ruhondeza gezeichnet und Regina Sonntag gravierte die Figur. Dieter Beller hat auf seine Bitte Figuren zu bemalen, die dann verkauft werden können, ein großes Echo erfahren. In der der Galerie auf der KLIO-Website kann man sich diese ansehen.
Dies sind
zwei Ausfertigungen von mir, einmal in der Form eines Denkmals.
1500 – Auf der Durchreise
Dieser Figurensatz
stammt von Hans-Jörg Stoll und wurde wie immer etwas ergänzt.
1632 – Die Schweden im Rheingau Weinkeller
Aber das
Kriegsglück wechselte noch ein paar Mal: die Schweden wurden von den
Kaiserlichen wieder vertrieben, kamen im April für kurze Zeit wieder, in den
weiteren 16 Jahres des Krieges kamen noch Bayern und Franzosen. Sie halle haben
die Weinbestände eifrig geleert und die Winzer nahmen kein Geld ein.