Samstag, 12. März 2016

1875 - Der „vergessene“ Festumzug zum Weinfest  in Eltville

In vielen Weinbaugebieten gibt es eine lange Tradition, die Weinlese mit einem abschließenden Fest zu feiern. Heute ist dies in Eltville die Kappeskerb. Sie wird als solche 1654 in einer Urkunde erstmals erwähnt. Lange Zeit war damit auch der Martinsumzug verbunden. Der Tag war der Zahltag für Zins und Lohn. Nach dem Krieg geriet die Kerb etwas in Vergessenheit, wird aber seit 2001 in neuer Form gefeiert.

Vor lauter Feiern haben es leider die Chronisten eine Zeit lang ganz versäumt über die großen Umzüge der Winzer nach der Lese im Herbst zu berichten. Sie werden sicherlich ähnlich schön ausgesehen haben wie die im sächsischen Hoflößnitz Mitte des 19. Jahrhunderts.  

Moritz Retzsch, Professor der Dresdner Kunstakademie, hat angelehnt an historische Vorbilder eine wunderschöne Lithographie geschaffen. Dieser Festzug aus Hoflößnitz nach der Weintraube beim Winzerfest der Weinbau-Gesellschaft am 25.0ktober 1840 ist im Stadtmuseum Meißen (Inv.Nr. 20/65) im Original zu bestaunen. Die Darstellung im Internet soll von einer Radebeuler Künstlerin erst in den 1960er Jahren koloriert worden sein.  

Die einzelnen Elemente des wunderschönen Umzuges sind auf der Internetseite http://www.winzerzug.de/historisches detailliert beschrieben. Den Constablern und einer Musikgruppe folgend führt der rot und gelb gekleidete Herbst den Umzug an, der Weingott Bachus mit dem Herrscherstabe auf einem Triumphwagen stehend von Faunen und Bachantinnen umgeben folgt ihm, Armor sitzt auf einem Weinfass, junge Frauen tragen obst- und weingefüllte Körbe, Berufsgruppen mit ihren Gerätschaften folgen, die Handwerker, die Schaumweinproduzenten, die Küfer, die Winzer und Winzerinnen, die 3 fiscalischen Bergvoigte, der erste Winzermeister Sachsens darf nicht fehlen, Herolde, Musikgruppen, Fahnen und schließlich schließt das Volk den Reigen ab, der Harlekin ist auch dabei.

Ein kleiner Markt ist zu sehen und viele Passanten säumen den Weg, auch darf das Nassauer Militär nicht fehlen.   

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Bild 1: Winzer als Constabler
 
Bild 2: der Herbst
Bild 3: Bacchanten


Bild 4: Begleiter des Bacchus

Bild 5: Bacchus und Faunen
Bild 6: Musikanten und Fahnenträger
Bild 7: Amor auf dem Fass
 
Bild 8: Blankwein Küfer
Bild 9: Fabrikation moussierender Weine
Bild 10: Böttcher
 
Bild 11: Küfer
 





Bild 12: Winzerfahne
Bild 13: Winzermeister Sachsens, Bergvoigte, Pritschenmeister
Bild 14 und 15: Winzer und Winzerinnen
 









Bild 13: Kalebstraube





Bild 14: Weinbergsmeister und Harlekin


















Bild 15, 16, 17: Volk






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Diese Vorlage nutzte Helmut Braune aus Meißen und hat sie in meisterhafter Weise in Schieferformen gestichelt, so dass man heute diesen großartigen Figurensatz bei seinem Sohn kaufen kann (siehe www. http://zinnfiguren-braune.de). Ich habe dann um den Umzug noch ein paar Zuschauer aus demselben Hause und von Rudolf Grünewald/Elze als Kulisse herum gruppiert.
Weil der Umzug auf gute 2m Länge kommt, habe ich ihn dreigeteilt, so dass ich die drei Elemente in einen Holzkasten einschieben kann, um ihn einerseits gut transportieren zu können, andererseits gut lagern zu können und dennoch nicht zu viel Platz zu verbrauchen.

















Samstag, 2. Januar 2016


1900 - Wiesbadener Offiziere im Kaiserreich

Im Kaiserreich war auch Wiesbaden ein Militärstandort, aber mit einem Füsilier-Regiment und einer Artillerie-Abteilung, ein vergleichsweise kleiner. In Mainz, Darmstadt oder Frankfurt lagen deutlich mehr Einheiten. Alleine bei den Besuchen des Kaisers trat das Militär dann etwas mehr in Erscheinung und durfte im Kurpark paradieren.

1868 wurde ein ca. 30ha großer Exercierplatz auf dem Gelände des heutigen Europaviertel  angelegt. 1897 verlegte das II. Bataillon des Füsilier-Regiment von Gersdorff (Kurhessisches) Nr. 80 in die dortige Gersdorff-Kaserne. Die II. Abteilung des 1.Nassauischen Feld-Artillerie-Regiment 27 Oranien rückte 1911 in die auf dem Gelände ergänzte Oranien-Kaserne ein. Und schließlich kam auch das I. Bataillon der Füsiliere in die südlich ausgebauten Gebäude.  Beide Verbände waren Teile des XVIII. Armee-Korps aus  Frankfurt a. M.



Wir sehen hier Generale bei der Geländeerkundung im Winter im Paletot. Der Infanterieoffizier (rote Besatzstreifen an der Mütze, dunkelblauer Kragen und rotes Kragenfutter)  prüft mit dem Fernglas die Kartenangaben des Kameraden der Artillerie (schwarzer Besatzstreifen an Mütze und dunkelblauer Mantelkragen). Begleitet werden sie von zwei Offizieren ihrer jeweiligen Truppengattung, wobei der rechte sogar einen Pelz trägt. Die 1914 von Heinrichsen in Nürnberg gravierte Figurengruppe stellt eigentlich Hindenburg mit seinem Stab bei Tannenberg dar. 

In der zweiten Gruppe sehen wir zwei Infanterie-Offiziere (roter Besatzstreife an Mütze und rote
Uniformkragen), die das Gelände in anderer Weise erkunden. Sie überlegen noch, ob sie nach Wiesbaden zurückkehren oder lieber nach Eltville in den Gutsauschank ziehen.

Sie tragen in der Farbe ihrer Waffengattung den Überrock, das bei allen Offizieren sehr beliebte Kleidungstück für den kleinen Dienst. Dazu trug man die lange Tuchhose von dunkelblauer Farbe mit einer 1,5mm breiten  Biese in der Waffengattungsfarbe an den Seiten. Der Graveur der Offizin Kilia aus Kiel hat den beiden noch eine Feldbinde gegeben, wie sie zum kleinen Dienst unüblich war. Als Nassauer Kontingentsangehörige haben sie eine zweite Kokarde in Landesfarbe (weiß-rot-weiß) an der Mütze und drei rote Streifen in der Feldbinde

Freitag, 25. Dezember 2015


12. Juli 1866 - Schlacht von Zorn –



Im Bruderkrieg um die Vorherrschaft im Deutschen Bund zwischen Österreich und Preußen hatte sich das Herzogtum Nassau für die Seite Österreichs entschieden.  Im VIII. Bundesarmeekorps stand man zusammen mit Württembergern, Badensern und Hessen im Mainbogen.  Die Preußen machten von Koblenz und Trier immer wieder den Taunus mit einzelnen Streifzügen unsicher – oft requirierten die blauen Soldaten Kassen, aber auch Weinkeller. So waren die Nassauer im Wesentlichen bis dato nahezu nur marschiert, vom Main in den Taunus und zurück. Am 2. Juli siegte Preußen in der Schlacht von Königgrätz.

Anfang Juli rückten die Preußen  bis nach Nastätten und Holzhausen vor, die Residenzstadt schien bedroht, und sofort eilte eine Nassauer  Brigade, bestehend aus dem 1. und 2. Infanterie-Regiment, dem Jäger-Bataillon und zwei Halbbatterien, entgegen. Das 1. Regiment griff am 12. Juli mit dem Jägerbataillon nachfolgend über Zorn den Feind in Nastätten an.  Die einfallenden Preußen waren Landwehr-Regimenter – meist ältere Jahrgänge -, die noch mit Vorderladern ausgerüstet waren, nicht mit den modernen Zündnadelgewehren. Man verspürte wenig Kriegslust und half  auf den Dörfern den Bewohnern bei der Ernte.

In Zorn saß das Landwehrbataillon II aus Trier gerade in der Gastwirtschaft bei Caspar Schmidt und spülte an diesem heißen Tag intensiv mit Bier und Wein den Staub der beendeten Ernte aus den Kehlen. Als  einer vom ihnen heraustrat, stand dort plötzlich der Nassauer Gefreite Philipp Peter Ludwig aus Miehlen von der 5. Kompanie, die vom Grauen Kopf aus nördlich umfassend angriff. Vor Schreck bat der Landmann um Pardon, dieser gewährte ihm das aber nicht, schoss, verfehlte und traf das Dach. Aufgeschreckt traten schnell  die Kameraden heraus  und erwiderten das Feuer und so entwickelte sich die Schlacht von Zorn, an deren Ende die Preußen, nachdem auch die Nassauer Artillerie vom Grauen Kopf aus einwirkte, sich mit acht Verwundeten und zwei Gefangenen, der eine Kamerad hatte den anderen nicht verwundet zurücklassen wollen, zurückzogen. Es war der wohl einzige preußische Rückzug in diesem Krieg. Die Nassauer setzten bis  Holzhausen erfolgreich nach.

In der Szene haben die Landwehrsoldaten teilweise noch gar nicht den Ernst der Lage erkannt, unter den Bildern des Herzogs sitzen fröhlich die Offiziere mit einem Ulan vom Rheinischen Ulanen-Regiment Nr. 7 aus Trier bei einigen Flaschen Wein am Tisch, einige Soldaten scheinen  nur noch bedingt einsatzbereit. Vor der Tür haben andere schon ihre Gewehre ergriffen, das Gefecht aufgenommen und die Nassauer aus dem Schutze des Gemüsegartens heraus zunächst in der Obstbaumplantage zurückgedrängt. Man hat schon zwei Verwundete zu beklagen. Die Landwehr trug zu dieser Zeit eine Art Schirmmütze aus Tuch, nicht die bekannte Pickelhaube. Auf der Mütze prangte seit den Befreiungskriegen als Zeichen der Landwehr ein weißes Kreuz..

Rechts erwehren sich die Nassauer, man birgt den Gefreiten Ludwig, er wird am Ende des Scharmützels der einzige Nassauer Verlust  sein; man beerdigt ihn im Alter von 26 Jahren auf dem Friedhof von Kemel. Ein schlichtes Kreuz unter einem Apfelbaum am Breiten Weg in Zorn kennzeichnet den Ort seines Todes. Typisch für die Nassauer Uniform ist die dunkelgrüne Jacke mit der roten Paspelierung. Das eigentlich gelbe Lederzeug und die Gamaschen wurden im Krieg schwarz-grau gefärbt.

Am 15. Juli verließ Herzog Adolf von Nassau seine Residenz, am 18. Juli wurde Wiesbaden besetzt und am 20. September 1866 wurde Nassau von Preußen annektiert.    





Montag, 21. Dezember 2015


1850 - Rheinromantik - Biedermeier entdeckt den Rhein

Der Rhein hat in seinem Verlauf vor den Höhen des Taunus seine besonderen Reize. Das ausgeglichene Klima begünstigt den Weinbau, lockte aber schon im Biedermeier die reichen Frankfurter Kaufleute, sich schöne Villen zu bauen und die Sommer im Rheingau zu verbringen. Der Rhein lud geradezu ein, ihn in Sagen, Märchen und Liedern zu verklären, dabei wird sicher manches gute Glas Wein geholfen haben.  

Hier sehen wir mehrere Facetten, den Rhein zu genießen:
Die Sonntagsjäger (Spitzweg) stellen den Enten nach und genießen es mehr, als dass sie jagen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 


      Die Maler (Caspar David Friedrich und Ludwig Richter) verewigen die großartige Kulisse und erläutern die Kunst den vorbeikommenden Passanten.









 


Bei einer Nachenfahrt lauscht man dem Lautenspiel der Liebsten und dem Klang der Querflöte.







Die Angler und Fischer erfreuen sich an der Ruhe des Wasserlaufes  und Passanten genießen die Stille der Natur.









 
 
Hat sich denn seit 150 Jahren an diesen Wünschen etwas geändert?




Samstag, 3. Oktober 2015


1631 - Schweden in der Schänke

Als Eltville noch ein Machtzentrum der Mainzer Erzbischöfe war, kamen die Kaiser Ludwig IV und Karl IV zu Besuch, ebenso manch anderer hoher Gast. Das umfassende Gefolge von bis zu 1000 Mann muss irgendwie in Eltville unterkommen sein. Es muss also Gasthäuser gegeben haben. Sie dienten zwar zur Unterbringung und Verpflegung von Gästen, waren aber äußerst schlicht. Hotels in dem heutigen Verständnis kamen erst im 17. Jahrhundert auf.  


1404 verlieh der Erzbischof Johann II Eltville das Recht zum Betrieb einer Weinschenke, deren Name ebenso unbekannt ist, wie ihr Standort. Größere Feiern hatte man in der Burg abgehalten oder später auch im Anfang des 16. Jahrhundert errichteten Rathaus (heute Eltvinum). Der Büttel schenkte dann die Weine im großen Saal des ersten Stockes aus und verwaltet den Hausrat, damit nichts verloren ginge. Im offenen Untergeschoss fand der Markt statt.

Wir wissen seit 1545 von dem ersten „Gasthaus zum dreyn Creutzenn“, das sich neben der Kirche an der Ellenbogengasse befand. 1577 wird ein „Gasthaus zur Krone“ erwähnt, das auf der Grundfläche des Eltzschen Herrenhaues stand. 1653 wird erstmals das „Gasthaus zur Glocke“ genannt. Das „Gasthaus zur güldenen Rose“ hat seine Schankerlaubnis erst nach 1642 erhalten.

Im 30jährigen Krieg fielen 1631 die Schweden in den Rheingau ein und haben sicherlich auch in den Schänken, bis sie 1635 abzogen, ein fröhliches Kriegsleben geführt und den Rheingauern den Wein weggetrunken und offensichtlich sich ebenso um deren Damen gekümmert.   
 

Rosenmädchen - Eltville ist eine Rosenstadt

Schon im Biedermeier entwickelten sich im Rheingau Rosengärtnereien und die Gärten der Villenbesitzer zeigten eine ebenso üppige Pracht. Es fanden auch Rosen-ausstellungen statt. Viele Prämie-rungen der um 1900 etwa 35 Gärtner in Eltville in anderen Ausstellungen zeugen von deren Können. Besonders bekannt war Carl Schmitt, der einen großen Betrieb an der Kiedricherstraße mit 128 Meter langen Überwinterungshallen anlegte. Selbst der Zarenhof zählte zu den Kunden. Heute setzt allein die 1948 gegründete Fa. Rosen-Müller diese Tradition fort.
1979 wurde der Burggraben mit Rosen bepflanzt und nach und nach das Stadtbild mit Rosenbeeten verschönert, so dass seit 1988 neben "Wein- und Sektstadt" das Prädikat "Rosenstadt" den Stadtnamen ergänzt. Heute schmücken mehr als 350 verschiedene vom Stadtgärtner gepflegte Rosensorten das Stadtbild.

Sonntag, 13. September 2015


1630 - Weinausschank  nur aus eigenem Anbaugebiet







Im Jahre 1630 wollten wieder einmal die Zisterziensermönche des Klosters Eberbach ihren Wein in Kiedrich verkaufen. Aber wohl schon damals waren die Kiedricher auf ihre Eigenständigkeit bedacht, stoppten den Ochsenkarren, spannten den Ochsen aus, drehten den Karren um und zwangen die Mönche nach langem Disput zur Heimfahrt.

Dieses Vorkommnis hatte seinen Ursprung in einer auf den Karl den Großen zurückgehenden Vorschrift, dass nur Wein aus den eigenen Weinbergen im Weinausschank des Ortes ausgeschenkt werden dürfe, sein denn man habe keinen. Es war ein reines Schutzgesetz – Kartellrecht wurde damals ganz anders verstanden. Die Regel gilt teilweise heute noch auf den rheingauer Weinfesten.




Der Streit hatte eine wirtschaftliche Ursache: Der im Kiedricher Gräfenberg gewachsene Wein war im Kloster Eberbach ausgebaut worden, um ihn dort im Eberbacher Hof steuerfrei zu verzapfen – ein Vorrecht der Gottesdiener, wohin gegen die Kiedricher Winzer Schanksteur zu zahlen hatten.


 

Freitag, 28. August 2015


1665 - Den Steinberg umgibt eine Mauer zum Schutz




Untrennbar verbunden mit dem Wein des Klosters Eberbach ist der Steinberg. Schon mit ihrem Einzug in das Kloster, 1136, übernahmen die Zisterzienser 6ha Weinberg auf dem Steinberg. Durch Zukäufe und Tausch konnte die Lage auf die stattliche Größe von 33,3ha erweitert werden. Seit 800 Jahren sind die Parzellen und Wegenetz quasi unverändert geblieben. Seine besondere Lage eines mittel- bis tiefgründigen Bodens aus Sand, Kies, tonigem Lehm und Schiefer, der über Jahrhunderte gepflegt ein gutes Wasserspeichervermögen entwickelt hat, und seine Ausrichtung nach Südwesten ließen ihn nicht nur bei den Mönchen zum Lieblingsweinberg werden. Seine besondere Stellung drückt auch aus, dass er neben den Lagen Schloss Johannisberg, Schloss Reichartshausen und Schloss Vollrads die einzige Einzellage im Rheingau ist, die nach dem Weingesetz von 1971 als eigener Ortsteil gilt und somit ohne Angabe einer Ortsbezeichnung, also einfach als Steinberger etikettiert werden darf.


Die Mönche konnten in 15min über den heute wieder begehbaren Bernharduspfad in die Nordecke des Weinberges gelangen.  Das Diorama zeigt diese Ecke der Mauer hinter der Einmündung des Weges vor dem Baum. Die Mönche hatten zunächst zur Einfassung eine Hecke angelegt, aber dann eine 2.600m lange, schiefergedeckte Bruchsteinmauer im August 1767 vollendet, um das Lesegut vor Traubendieben zu schützen; offensichtlich nicht nur vor den zweibeinigen.


Neben der Pflege der Rebstöcke und der Neupflanzung (siehe Pflanzen im Korb) im Frühjahr, sieht man die Aussaat von Gründüngungspflanzen hinter dem gezogenen Pflug.